Über Mut

Mut, das ist in die Schönheit einer Blüte zu versinken statt nach Hause zu eilen, um einen Auftrag fertig zu machen.

Mut, das ist einen Job aufzugeben, der gutes Einkommen und Prestige bedeutet, weil es einem die innere Stimme eindringlich flüstert.

Mut, das ist abzulehnen ein Buch zu schreiben, auch wenn man leidenschaftlich gern schreibt. Nur um dann genau das Buch schreiben zu können, das leidenschaftlich in die Welt drängt.

Mut, das ist, nach vielen Jahren, ja Jahrzehnten, sich zur Kühnstlerinnenseele zu bekennen.

Jetzt weiß ich, für wen ich meine Mutkarten geschrieben habe.

Mögen alle Menschen Mut fassen, um die sein zu können, die sie gemeint sind.

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